Das Fest fest im Griff - Rückblick 1. Wochenende

Mit elf Kanonenschüssen – einen für jeden Bezirk – wurde das 30. Aargauer Kantonalschützenfest am letzten Freitag, 16. Juni, eröffnet. Bereits über 2300 Schützen haben ihren Wettkampf absolviert oder zumindest damit begonnen. Das Résumé nach dem ersten von drei Wochenenden fällt sehr positiv aus. Sowohl die Verantwortlichen auf den Schiessplätzen als auch die zahlreichen Helfer versprühen Euphorie. „Ich habe einen sehr guten Eindruck vom Fest“, sagte auch Paul Stutz vom Schweizer Schiesssportverband SSV. Der Funktionär aus der Abteilung Pistole besuchte das Fest am Sonntag und zeigte sich auch vom Gabentempel beeindruckt. Dieser beherbergt die Preise für die besten Schützen und sorgt dafür, dass diese reich beschenkt werden. Das Feedback auf diese Preise ist auch von den Schützen selber überwältigend.

Steigerung auf hohem Niveau

Über 6000 Schützen wurden für das Fest insgesamt erwartet. Bereits nach dem ersten Wochenende lässt sich sagen, dass die 6500 Marke geknackt werden könnte.
Schon am dritten Tag bilanzierte Felix Stampfli, Chef Logistik: „Die Steigerung ist da.“  Eine Steigerung auf hohem Niveau, denn grössere Probleme blieben bisher aus. Störungen bei den Resultatmeldungen konnten ebenso rasch behoben werden wie Engpässe in den Festwirtschaften auf den Schiessplätzen oder von Nachtbuben umgedrehte Wegweiser. „Wir haben das Fest im Griff, jetzt lassen wir es nicht mehr los“, schob Stampfli am Montag nach.

Vereinzelte Top-Resultate der Einheimischen

Vereinzelt haben auch schon Schützen oder Vereine aus dem gastgebenden Bezirk in den Wettkampf eingegriffen. Sehr erfolgreich tat dies zum Beispiel Rudolf Sollberger vom der Schützengesellschaft Oftringen-Küngoldingen. Er belegt im Stich – so der Überbegriff für die Disziplin – „Serie“ in der Kategorie Sportwaffen nach dem ersten Wochenende den dritten Platz mit 59 von maximal 60 möglichen Punkten. Elsbeth Kläntschi von der Pistolensektion Murgenthal liegt im Stich „Veteranen“ mit der Pistole gar auf Rang 2 im Zwischenklassement. Die Ranglisten können an den nächsten beiden Wochenenden allerdings noch kräftig durcheinandergewirbelt werden.

 

Hans Bärtschi, Platzchef Schiessstand Reitnau, mit seiner Wirtschaftscrew.

Grosser Ansturm steht bevor - Vorschau 2. Wochenende

Ein Wochenende ist vorbei, da waren’s nur noch zwei: An diesem Wochenende wird von Freitag bis Sonntag geschossen. Ausserdem werden zwei Spezialanlässe über die Bühne gehen. Am Samstag steht der offizielle Tag in Strengelbach auf dem Schulareal an. An diesem Festakt wird die Kantonalfahne vom abtretenden Fähnrich des letzten Aargauer Kantonalschützenfests 2012 im Fricktal an Philippe Dennler, den Fähnrich des Aargauer Kantonalschützenfestes 2017 im Bezirk Zofingen, übergeben. Unter anderen werden Stephan Wullschleger, Gemeindeammann von Strengelbach und Regierungsrat Alex Hürzeler ein paar Worte an die rund 200 Gäste richten.

Am Sonntag steht dann der Tag der Jugend auf dem Programm. Die besten jungen Schützinnen und Schützen des Kantons messen sich auf den Schiessanlagen in Kölliken und Muhen. Mit Silja Bossert vom ASV Rothrist hat auch der Bezirk Zofingen mindestens ein heisses Eisen im Feuer.

Volksschiessen für jedermann

Auch an diesem Wochenende können Interessierte das Festzentrum besuchen. Nebst der Verpflegung in der Festwirtschaft kann dort auch der imposante Gabentempel bestaunt werden. Ausserdem wartet das Volksschiessen auf Jung und Alt, die sich auch einmal am Schiesssport versuchen wollen. Die dafür verwendeten Luftgewehre messen die Schüsse per Laser, was interessante Einblicke in den Schiesssport erlaubt und zudem absolut gefahrlos ist.

Über das gesamte Wochenende werden proppenvolle Schiessstände erwartet, liegt doch die Auslastung bei über 90 Prozent. Das Organisationskomitee rund um Hans Ulrich Mathys hofft auf ein weiterhin friedliches Fest voller positiver Erinnerungen und Emotionen.